Sonntag, 24. Juli 2022

Notizen Juli 2022

Notizen Juli 2022 



Henning Mankell
 (1948 - 2015) 

Mörder ohne Gesicht (
Mördare utan ansikte) (1991)

Der erste von Mankells Wallander Krimis. Hier fällt auf, dass es sich (im Unterschied zu manchen von Mankells späteren Wallander Romanen, die eher nachdenklich kreisend weniger Spannung im klassischen Sinn eines Kriminalromans aufbauen) um einen Kriminalroman mit einer (fast) linearen Entwicklung und parallel dazu aufgebauten Spannung handelt. Der Prototyp, an dem Mankell sein Schema erstmals (hier genial und völlig neu) abspielt: Grausames Verbrechen, Polizeibeamter mit persönlichen Problemen, 
soziale Konflikte, die die gesamte schwedische Gesellschaft betreffen bzw. in ihrer Relevanz sogar auf Europa und darüber hinaus verweisen. Wirkt auch über 30 Jahre nach seiner Entstehung noch zeitgemäß...



Jean Paul Friedrich Richter
 (1763 - 1825) 

Siebenkäs (1796/97)
(
Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel) 

Erstmals und zuletzt 1991 oder 1992 gelesen ... hat mich damals begeistert, obwohl ich von den Unwegbarkeiten der Ehe noch gar nichts wusste.
(Ich muss meine handschriftlichen Notizen von damals suchen.)
30 Jahre und 2 Ehen später wird das Werk wohl ganz anders auf mich wirken. 

Das abgebildete Taschenbuch von Insel ist tatsächliche meine alte Ausgabe...



Freitag, 10. Juni 2022

Notizen Juni 2022

Notizen Juni 2022 




Chuck Palahniuk
 (*1962) 

Fight Club (1996)

Nachdem ich den Film mehrmals gesehen habe, erstmals den Roman gelesen. Ich kann mit dieser "hippen" Art zu schreiben a la Bret Easton Ellis oder Douglas Coupland nicht viel anfangen. Ich persönlich hatte während der Lektüre immer wieder das Bild von Jugendlichen vor Augen, die so gelangweilt sind, dass sie nicht nur ein Bisschen Drogen nehmen, sondern sich mit Zigaretten Brandwunden zufügen und dabei ausrufen: "Coooool!"
Sozial- und Gesellschaftskritik sind darin sehr wohl verpackt und auch zu finden, aber das Weltbild lässt doch eher an einen gelangweilten High School Schüler denken.
Selten war der Informationsverlust zwischen einem Roman und dessen Verfilmung so gering wie im Verhältnis dieser (m.E. sehr guten) Verfilmung aus dem Jahre 1999 und dessen Romanvorlage - wobei ich nicht entscheiden will, ob das für den Film oder gegen die Qualität des Buchs spricht.



Michel Houellebecq (*1956) 


Unterwerfung (
Soumission) (2015) 

Lange habe ich mich geweigert, diesen Roman zu lesen, weil er mir zu sehr an der Tagespolitik zu hängen schien.
Aus der Distanz von mehr als 5 Jahren habe ich mich nun darüber gewagt.
Ich habe mir noch keine endgültige Meinung darüber gebildet... der Vorwurf, dass Houellebecq hier ein Thema zum Zweck des inszenierten Skandals aufgreift, ist m.E. jedenfalls nicht gerechtfertigt.
Es geht ihm hier - das unterstelle ich - schon um ernste Kritik (wie weit Kritik bei Houellebecq "ernst" ist, wäre zu diskutieren) an gesellschaftlichen, ja geistesgeschichtlichen Entwicklungen in Frankreich und Europa.

Man könnte Houellebecq als einen der scharfzüngigsten Humanisten bezeichnen, was allerdings insofern irreführend wäre, weil er sich den Boden des Humanismus selbst unter den Füßen weggezogen hat bzw. dieser ihm weggezogen wurde und somit hängt er literarisch im selben luftleeren, in sich widersprüchlichen, Raum wie Richard Rorty philosophisch im Nichts hängt.
Houellebecq steht auf dem Boden eines intellektuellen "Nihilismus Post-Nietzsche", dem einerseits nichts bleibt als schrankenloser Hedonismus (den er ja mit seinen sexuellen Männerphantasien in fast all seinen Werken übersteigert und persifliert...), dem aber letztlich die "Lust-Unlust" Bilanz einen Strich durch die Rechnung macht und was bleibt, ist eine Welt, die eher ein "schopenhauersches Jammertal" voller Krankheit, Leiden und Verfall darstellt (siehe auch seinen Roman "Serotonin")
Was mich verwundert, ist, dass die islamische Öffentlichkeit nicht mit mehr Kritik und Ablehnug auf diesen Roman reagiert hat.
Das ist vielleicht dem Umstand zu verdanken, dass eine islamische Staats- (Welt-) Ordnung (bis hin zur Gesetzgebung auf Basis der Scharia) in diesem Roman oberflächlich als in keinster Weise schlecht oder verwerflich, ja sogar in vielen Aspekten als effektiv und positiv dargestellt wird.
Der Islam wird, ein weiterer Kunstgriff Houellebecqs, fast ausschließlich gebrochen durch die Sichtweise von konvertierten Europäern (egal welcher Herkunft) dargestellt.

Wer zwischen den Zeilen liest, findet aber eine bitterböse Satire auf Patriachat, Hedonismus, Chauvinismus und (Macht-) Politik - wobei, und das ist ein weiterer Kunstgriff Houellebecqs - v.a. die intellektuelle Elite und der staatliche Bildungsbetrieb Frankreichs vorgeführt wird und ganz schlecht wegkommt...und nicht der Islam.
Und Bekehrung zum Islam wird parallel zur Konversion vieler Intellektueller Frankreichs (und Europas) zwischen 1880 und 1930 (konkret am Beispiel von Huysmans, mit vielen Passagen zu diesem Schriftsteller, die viele Leser vielleicht langweilen werden, aber durchaus passend und nicht wegzudenken sind, und auch dazu dienen in vielen Punkten den akademischen Betrieb und die Literaturwissenschaft aufs Korn zu nehmen) dargestellt, und somit in einen nachvollziehbaren Zusammenhang der europäischen Geistesgeschichte gestellt.
Hier wird ein ganz großer Bogen gespannt über den Naturalismus des 19. Jahrhunderts, der Decadance Literatur, der Renouveau catholique, den "engagierten" Schriftstellern des 20. Jahrhunderts (die, und darauf weist Houellebecq immer wieder bissig hin, sich für die größten Massenmörder der Geschichte begeistern konnten) bis zur Postmoderne und der daraus resultierenden völligen Orientierungslosigkeit.

Fazit: insofern, wider Erwarten, ein ganz großer Roman, der viel mehr ist, als (offensichtlich ausreichend versteckte) Islamismus-Kritik.

Mittwoch, 18. Mai 2022

Notizen Mai 2022

Notizen Mai 2022




Henning Mankell (1948 - 2015)

Die Hunde von Riga (Hundarna i Riga) (1992)
Ja, ich muss gestehen, dass ich sofort zum nächsten Wallander Roman greifen musste, obwohl mir die Verstrickung des "einfachen Mannes" Kurt Wallander in internationale Intrigen doch etwas unglaubwürdig, gezwungen bombastisch anmutet...und schon in "Der Mann, der lächelte" angemutet hat.
Obwohl gerade das ein zentrales Element seiner Romane zu sein scheint, diese für Mankell offensichtlich so erschreckende Erfahrung, kein biedermeierlicher Mensch mehr sein zu können, der auf einer "Insel der Seligen" leben darf, sondern plötzlich auf einem international verwobenen Schlachtfeld zu stehen, unverständlich und an allem Bisherigen gemessen absurd anmutenden Entwicklungen ausgesetzt ... eine Erfahrung die viele europäische Bürger, mich eingeschlossen, irgendwo am Übergang der 1980er zu den 1990er Jahren machen mussten.
Hier trifft es eben den "kleinen, biedermeierlichen Polizisten", der angesichts dieser "Revolution" seinen Weg sucht, verzweifelt versucht, seine Integrität zu erhalten - mit all den damit verbundenen Krisen, Schmerzen, ja bis zur Grenze des persönlichen Untergangs.
M.E. ist das der zentrale Angelpunkt, der diese Romane für so viele Menschen so anziehend macht. 
Die "reine" Kriminalgeschichte, die in diesem Roman verpackt ist, scheint für Freunde des Kriminalromans vermutlich eher knapp, langwierig dargestellt, von Kapitel zu Kapitel fast ohne Fortschritt sich permanent im Kreis drehend.
Das zentrale Thema ist eben ein anderes: nicht die geradlinige Auflösung eines Doppelmordes im Milieu des Drogenhandels der Ost-Mafia, sondern die Entwicklung eines "kleinen Mannes", der in internationale Entwicklungen geworfen wird und daran beinahe zugrunde geht.

Henning Mankell (1948 - 2015)

Wallanders erster Fall (Pyramiden) (1999)
Die Vorgeschichte zur Romanserie rund um Wallander - von der Kritik oft als überflüssig und von minderer Qualität kritisiert, wird hier die Brücke zu Wallanders Anfängen als Polizist und bis in die 1960er Jahre und die damaligen gesellschaftlichen Veränderungen (in Folge der "68er Bewegung") geschlagen.
Wieder wird der alltägliche Mensch "Wallander" als in die Konflikte seiner Zeit geworfen gestellt - zum Beispiel als junger Polizist, dessen Auftrag es ist, Ausschreitungen rund um Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg Einhalt zu gebieten...und damit selbst in Gewissenskonflikte gerät, weil er diesen Krieg selbst ablehnt.
Eines seiner Motive, zur Kriminalpolizei zu wechseln, ist eben diesen Entwicklungen zu entkommen, den Auswirkungen, denen er als Polizist ausgesetzt ist ... der Leser seiner früheren Wallander Romane weiß aber, dass genau diese ihn immer wieder einholen werden.
Und darin liegt m.E. auch der eigentliche Reiz seiner "Kriminalromane"  - Wallander als exemplarischer/es Beobachter/Opfer der Veränderungen der europäischen Gesellschaft nach 1989 ... diesen Grundgedanken hat Mankell selbst im Vorwort zu dem Band zusammengefasst:




Mittwoch, 13. April 2022

Notizen April 2022

Notizen April 2022



John Updike (1932 - 2009)

Rabbit, Run (1960)
Auch Updike habe ich unterschätzt, muss ich gestehen, da ich bisher nur seine "Hexen von Eastwick" kannte. Die "Rabbit Tetralogie" beginnt mit "Rabbit, Run" durchaus fesselnd, weil der Blick Updikes so viel weiter und verständiger zu sein scheint als der Blick Kerouacs...Updike ist ein ganz großer Chronist seiner Zeit, der die Brücke von der Nachkriegszeit bis zur Zeitenwende von 1989 schlägt...ein fast unlösbares Unterfangen, das der Autor poetisch überaus ansprechend sowie analytisch scharf gelöst hat.
"Muss-Lektüre" für jede Leserin und jeden Leser, der die Entwicklung der Welt (zugegeben aus amerikanischer Perspektive) von den 1950er bis zu den 1980er Jahren besser verstehen will.
Bisher meine Entdeckung des Jahres '22!

Rabbit, Run (1960)
Rabbit Redoux (1971)
Rabbit Is Rich (1981)
Rabbit at Rest (1990)


Henning Mankell (1948 - 2015)

Der Mann, der lächelte (Mannen som log) (1994)
Über die künstlerische Qualität von Mankells Kurt Wallander Kriminalromanen wurde viel diskutiert - eines muss man in jedem Fall feststellen: viele gesellschaftliche Phänomene, die uns heute im 21. Jahrhundert beschäftigen, finden sich auf spannungsfördernde, aber doch differenzierte und zum Nachdenken anregende Weise in diese Kriminalfälle verpackt.
Eine psychisch zerrüttete, (fast) gebrochene Hauptfigur, Spannung und Cliffhanger sind sowieso Selbstverständlichkeiten dieser Romane.


Algernon Blackwood (1869 - 1951)

John Silence (1908)
CASE I: A Psychical Invasion
CASE II: Ancient Sorceries
CASE III: The Nemesis of Fire
CASE IV: Secret Worship
CASE V: The Camp of the Dog

 

Dienstag, 15. März 2022

Notizen März 2022

 Notizen März 2022



Julian Barnes (*1946)

Metroland (1980)
Zu Anfang dachte ich mir, dass es sich wieder um einen der vielen Romane handelt, in denen ein britischer Schriftsteller seine Jugend in England aufarbeitet, mit all den Zwängen des englischen Schulwesens mit seiner Autorität und dem altbackenen Bildungsbürgertum unter dem ein Proponent entweder leidet oder gegen das er aufbegehrt - aber dieses Werk ist so viel mehr, so anders, diese Geschichte des Erwachsenwerdens der Hauptfigur ist viel tiefer und ergreifender...m.E. einer der lesenswertesten englischen Romane des letzten Viertels des 20. Jahrhunderts.






Joseph Haydn (1732 - 1809)

Frühe Symphonien (1980)
Immer wieder - diese "elementaren" Symphonien der 1750er und 60er Jahre...

Aktuell:

1 D-Dur 1757
2 C-Dur 1757/59
3 G-Dur 1761
4 D-Dur 1757/60
5 A-Dur 1760/61
6 D-Dur „Le matin“ 1761
7 C-Dur „Le midi“ 1761
8 G-Dur „Le soir“ 1761
9 C-Dur 1762
10 D-Dur 1758/60
11 Es-Dur 1760/61
12 E-Dur 1763
13 D-Dur 1763
14 A-Dur 1762
15 D-Dur 1761
16 B-Dur 1763
17 F-Dur 1760/61
18 G-Dur 1757/59
19 D-Dur 1760/61
20 C-Dur 1758/60

Samstag, 19. Februar 2022

Notizen Februar 2022

Notizen Februar 2022



Michel Houellebecq (*1958)

Serotonin (2019)
Ein sehr unterhaltsames Buch - mindestens in der ersten Hälfte des Werks voll von unglaublich amüsanten Ergüssen eines ernüchtert-depressiven Mannes, die zweite Hälfte wird dann ernster...
Voll von scharfen Beobachtungen, klugen Diagnosen und beißendem Spott.
Und gegen Ende dann die bedrückend-ergreifende Chronik der Depression eines nur zu typischen Vertreters eines europäischen Bürgers der frühen 21. Jahrhunderts...


Philip Roth (1933 - 2018)

Portnoys Beschwerden (1969)
Ich würde dieses Buch den "Blueprint" zu allen frühen Filmen Woody Allens nennen. Hier findet sich in kondensierter Form das Universum Allens, die Themen, die Charaktere, das Lebensgefühl.
Was in den 1960er Jahren des 20. Jahrhunderts einen Skandal hervorgerufen hat, ist heute amüsant, unterhaltsam, wirkt wohl kaum noch schockierend.
Jedenfalls großartige, unterhaltsame Lektüre und in seiner Art ein Meilenstein der Literatur.

Donnerstag, 6. Januar 2022

Notizen Jänner 2022

Notizen Jänner 2022


2021 habe ich folgende Bücher gelesen: 
  • Stefan Zweig (1881 - 1942) - Die Welt von Gestern (1942) - meine "Wieder"-Entdeckung des Jahres
  • Anthony Burgess (1917 - 1993) - Earthly Powers (1980)
  • Anthony Powell (1905 - 2000) - A Question of Upbringing (1951)
  • Gore Vidal  (1924 - 2012) - Myra Breckinridge (2019)
  • Graham Greene (1904 - 1991) - Ways Of Escape (1973)
  • Emily Bronte (1818 - 1848) - Wuthering Heights (1847)
  • Norman Mailer (1923 - 2007) - The Deer Park (1955) - zurückgelegt, noch nicht gelesen
  • Philippe Djian (*1949) - 37,2° le matin, dt.: Betty Blue – 37,2 Grad am Morgen (1985)
  • Zadie Smith (*1975) - Grand Union (2019)
  • Zadie Smith (*1975) - Intimations (2020)
  • Philip K. Dick (1928 - 1982) - We Can Remember It For You Wholesale (1966)
  • Jorge Luis Borges (1899 - 1986) - Der Unsterbliche (1947)
  • Anna Seghers, d.i. Netti Reiling (1900 - 1983) - Transit (1944) - nach ca. 1/4 weggelegt
  • Andrew O'Hagan (*1968) - The Secret Life: Three True Stories of the Digital Age (2017)
  • Graham Greene (1904 - 1991) - The Honorary Consul (1973)
  • Kazuo Ishiguro (*1953) - Klara und die Sonne (2021)
  • Thomas Pynchon (*1937) - Bleeding Edge (2013)
  • Eugène Sue (Joseph-Marie Sue) (1804 - 1857) - Die Geheimnisse von Paris (1842 - 1843) - nach ca. 1/4 weggelegt, doch etwas langwierig
  • Algernon Blackwood (1869 - 1951) - Besuch von drüben (Sammlung von Erzählungen aus den Jahren 1899 - 1908)
  • Graham Greene (1904 - 1991) - The Third Man (1950) 
  • John Galsworthy (1867 - 1933) - The Man Of Property (1906) 
  • Harold Adrian Russell "Kim" Philby (1912 - 1988) - My Silent War (1967) 
  • Joseph Conrad (1857 - 1924) - The Heart of Darkness (1902) 
  • Graham Greene (1907 - 1991) - The Human Factor (1978) 
  • Graham Greene (1904 - 1991) - The Quiet American (1955) 
  • Graham Greene (1904 - 1991) - The Comedians (1966)
  •  


Francois Mauriac (1885 - 1970) 


Natterngezücht (1932) 

Erstmals und zuletzt 2004 gelesen. Ich hatte diesen kurzen Roman doch anders in Erinnerung, als er sich mit heute darstellt...ich habe die Hauptfigur als kälter, souveräner in seinem Hass wahrgenommen - heute stellt sich mir der sterbende, alte Mann eher jämmerlich, fast verzogen-weinerlich dar...









Stanley G. Weinbaum (1902 - 1935) 

Pygmalions Spectacles (1935)

Die älteste, mir bekannte Phantasie rund um "Virtual Reality", ein ähnlich zukunftsweisender Keim einer Science Fiction-Idee wie Fletcher Pratts City of the Living Dead (1930).



Michel Houellebecq (*1956) 


Karte und Gebiet - Le carte et le territoire (2010) 

Begonnen...langsamer und milder als seiner früheren Romane wie Plattform usw...
Letztlich der Houellebecq Roman, der mich am meisten überzeugt...insgesamt m.E. sein gelungenster.