Notizen Dezember 2025
Zelda Fitzgerald (1900 - 1948)
Save me the Waltz (1932)
Weggelegt...Ich möchte hier nichts Unkorrektes sagen, aber dieser Text wirkte auf mich einfach dilettantisch, hysterisch, unerträglich ... ich konnte dieses Buch einfach nicht zu Ende lesen.
Haruki Murakami (geb. 1949)
1Q84 (2009)
Buch 1 habe ich im Dezember begonnen. Das Werk hat mich zunächst schnell in seinen Bann gezogen; dann gab es jedoch Passagen mit spürbaren Längen. Zudem bewegt sich Murakami für mein Empfinden stellenweise hart an der Grenze zum Kitsch – beinahe wie ein japanischer Coelho. Insgesamt ist es bisher jedoch durchaus lesenswert.
Justin der Märtyrer (100 - 165)
Erste Apologie (~155)
Beginn meiner Beschäftigung mit der Theologie der Trinität in philosophischer, das heißt denkend-vernünftiger Weise.
Erschreckend, wie sehr ich diese frühchristlichen Schriften unterschätzt habe: Justins Apologien sind für das Verständnis des christlichen Gottesbegriffs essenziell.
Faszinierend ist, wie sich in den Jahren zwischen etwa 100 und 400 die christliche Religion entwickelt – zwischen Justin und Augustinus: aus den Erzählungen rund um eine Sekte, die ihre mystischen Vorgaben mithilfe griechischer Philosophie begrifflich einholen musste, hin zu einer Komplexität eines Weltverständnisses, das völlig neuartig war und den gesamten weiteren Verlauf menschlicher Geschichte bis heute bestimmt hat, bis 1500 teilweise sehr regional, seitdem weltweit.
